Gernstl unterwegs in den Süden
Reporter Franz X. Gernstl, Tonmann Stefan Ravasz und Kameramann HP Fischer sind unterwegs von München an den Gardasee. Am Fuße der Dolomiten treffen sie einen Geigenbauer aus München: Paul Lijsen ist im Latemarwald auf der Suche nach Tonholz für seine Instrumente. Auch Stradivari soll sich in dieser Gegend Holz für seine weltberühmten Geigen besorgt haben. Ganz im Süden Südtirols liegt die Gemeinde Salurn. Hier betreiben Karoline und Patrick Uccelli einen Bauernhof mit Hühnern, Ziegen, Kühen und Schweinen. Das erklärte Ziel der jungen Quereinsteiger in der Landwirtschaft ist es, im Einklang mit der Natur zu leben und sich möglichst mit allen Nahrungsmitteln selbst zu versorgen. Die Reise geht weiter in Richtung Gardasee. Der Norden des Sees ist bei Windsurfern beliebt und die majestätischen Kalkfelsen locken Kletterer aus ganz Europa an. Als Ende der 1960er-Jahre die ersten deutschen Bergsportler in Arco auftauchten, war auch Hans-Martin Götz unter ihnen. Gemeinsam mit seiner Familie ist er nach Arco ausgewandert und auch noch Teilzeit-Landwirt geworden. Die Zwillinge Annemarie Ross und Johanna Vogel waren schon viele Male am Gardasee und berichten Reporter Franz Gernstl im idyllischen Torri del Benaco vom legendären „Gardasee-Virus“, der Urlauber befalle und zur regelmäßigen Rückkehr an seine Ufer zwinge. Auch Anke Leithäuser scheint sich mit dem Gardasee-Virus infiziert zu haben. Ursprünglich aus dem Bergischen Land stammend, hat sie ihre alte Heimat verlassen, um auf den Wochenmärkten rund um den See Currywurst zu verkaufen. In Bardolino, der Shopping Hochburg, trifft Franz Gernstl auf die gebürtige Österreicherin Kalina. Eine Style-Beraterin, die großes Talent entwickelt hat, kauffreudigen Gardasee-Touristen beim Geldausgeben zu helfen. Nur einen Katzensprung von Bardolino entfernt liegt Garda, die Stadt, die dem See seinen Namen gegeben hat. Hier trifft das Gernstl-Team auf Anna und Hans Renner, ein Südtiroler Rentner-Ehepaar, das sich einen Traum erfüllt hat: Die beiden haben ein hochseetaugliches Holzsegelboot von Frankreich an den Gardasee überführt und bieten darauf Ausflugsfahrten für Touristen an.Start: 2026-08-15-111500
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Glockenläuten aus der Stiftskirche St. Martin in Landshut
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Inseln Italiens: Liparische Inseln
Das Leben auf den Liparischen Inseln verlangt den Bewohnern viel ab. Nur mit Fleiß und Genügsamkeit lässt es sich hier leben. Süßwasser wurde hier früher noch in Zisternen gesammelt, bis Anfang der 90er-Jahre schließlich auch die kleine Insel Alicudi vom Wasserschiff versorgt werden konnte. Doch bis heute sind bei Sturm, wenn kein Schiff im Hafen ankern kann, die Inseln von der Außenwelt abgeschnitten. Doch nicht nur das Wetter, auch die Vulkane sorgen immer mal wieder für Unruhe. Der Stromboli auf der gleichnamigen Insel ist der einzige Vulkan Europas, der ständig aktiv ist. Er bricht im 15-Minuten-Takt aus. Manchmal so sehr, dass eine Rauchsäule mehrere Kilometer hoch in den Himmel steigt. Die Stärke seiner Eruptionen lässt sich trotz permanenter Überwachung nicht sicher voraussagen. Als gefährlichster Vulkan aber gilt der Vulcano. Seine letzte Ausbruchsphase dauerte fast zwei Jahre und endete 1890. Er ist nicht erloschen, sondern ruht nur. Experten rechnen in den nächsten Jahrzehnten mit einem verheerenden Ausbruch. Lange Zeit lebten die Menschen auf den Inseln vom Fischfang, vom Wein-, Oliven- und Kapernanbau. Noch hält sich der Tourismus in Grenzen, denn der Archipel ist nur mit dem Schiff zu erreichen. Viele der Bewohner kämpfen für den Erhalt dieser einzigartigen Landschaft. Zu wünschen ist ihnen, dass ihre Umwelt den Schutz erhält, der ihr gebührt, und der sie vor den Auswüchsen des Massentourismus verschont.Start: 2026-08-15-120500
end: 2026-08-15-124500
Schmidt Max paddelt durch Venedig
Tradition trifft Trend! Wer die wohl berühmteste Lagunenstadt der Welt ohne Touristen erleben möchte, hat eine ganz neue Möglichkeit abseits der Besucherströme, die jährlich die Stadt überfluten. Die Lösung heißt SUP - Stand-Up-Paddling, seit es sogar aufblasbare Paddel-Bretter gibt, geht dieser Urlauber-Traum in Erfüllung. Dogenpalast, Rialtobrücke, Canal Grande - wer die Stadt vom Wasser aus bereist, erlebt ein völlig anderes Venedig. Wo gehen die Einheimischen frühstücken? Welcher Fischmarkt ist der beste? Wann ist selbst die Markuskirche leer? Einzige Bedingung für diese einmalige Reise: ein SUP-Kurs bei Dottoressa Eliana. Sie ist Präsidentin des Surfclubs von Venedig und zertifizierte Touristenführerin. Mit ihr können Hobby-Kapitäne auf große Fahrt durch Venedigs Wasserstraßen gehen. Der Schmidt Max hat sich für einen Einsteiger-Kurs angemeldet … Weitere Themen in der „freizeit“: Ombra, Cichetti, baccala - Wie und wo die Einheimischen günstig essen. Stand-Up-Paddling: Das „Suppen“ erobert weltweit die Gewässer. Wie alles begonnen hat in den 1970er-Jahren auf Hawaii - eine kurze Geschichte des Paddelsports.Start: 2026-08-15-124500
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