Leopard, Seebär & Co.
Auf Tuchfühlung mit Kamtschatkabären: Weil die Kamtschatkabären ihr Revier zerlegt haben, werden sie getrennt. Juri und Kolja ziehen um nach Gelsenkirchen. Nachdem Tierarzt Dr. Flügger die Bärenbrüder in den Tiefschlaf versetzt hat, beginnt der schwere Teil des Umzugs: gute 300 Kilogramm pro Bär. Und weil so ein schlafender Kamtschatka zudem auch noch recht unhandlich ist, müssen alle mit anpacken. Neuzugang bei den Nasenbären: Die Nasenbärbande bekommt Zuwachs. Das noch junge Männchen heißt Pablo und sitzt schon seit ein paar Tagen in Quarantäne. Nun soll er seine neue Familie kennenlernen. Er ist zunächst furchtbar schüchtern. Obwohl er sich ganz ohne Gesellschaft an sein neues Gehege gewöhnen darf, traut er sich nicht aus seiner Transportbox. Tierpflegerin Lisa Voß muss den Deckel abschrauben. Erst dann geht Pablo Schritt für Schritt auf Entdeckungstour. Alpaka-Anti-Pilz-Programm: Die Alpakas bekommen den Kopf gewaschen, gegen Pilze. Etwa einmal im Jahr werden Ohren und Schnauze mit einer Tinktur behandelt, dann geht die Infektion schnell wieder weg. Aber nicht jedes Tier mag die Schwammbehandlung von Tierärztin Adriane Prahl und Volker Friedrich. Hengst Otcho macht seinem Ärger Luft. Pfui Spucke! Kamele im Regen: Es regnet Bindfäden, wer kann, sucht sich ein trockenes Plätzchen. Lisa Voß und Benjamin Krüger müssen jedoch Kamele füttern und das Gehege reinigen. Während den Wüstenbewohnern der Regen gar nichts ausmacht, schimpfen die Hamburger Tierpfleger auf das „Schietwetter“. Da helfen auch die Liebesbezeugungen der Kamele nicht. Pediküre bei den Tharziegen: Dr. Flügger holt den Tharziegenbock aus luftiger Höhe zum Fußpflegetermin, die Klauen müssen geschnitten werden. Um ihn überhaupt zu fassen zu kriegen, muss der Tierarzt den Bock per Blasrohr betäuben. Beim ersten Mal prallt der Narkosepfeil ab, und da so ein Ziegenbock auch nicht blöd ist, verzögert sich dadurch das ganze Manöver. Aber letztlich ist der Appetit größer als das Misstrauen.Start: 2026-08-05-171000
end: 2026-08-05-200000
Tagesschau
Start: 2026-08-05-200000
end: 2026-08-05-201500
Expeditionen ins Tierreich
Das Steinhuder Meer, Norddeutschlands größter Flachsee, ist mit seinen angrenzenden Mooren, Erlenbrüchen und Feuchtwiesen Naturparadies und Naherholungsgebiet in einem. Segelrevier, Strandbad, aber auch Lebensraum für seltene Tiere. Der 30 Quadratkilometer große See im Westen Hannovers ist ein Paradebeispiel für Naturschutz, das in Deutschland seinesgleichen sucht. Biologen haben am größten See Niedersachsens in den vergangenen 25 Jahren eine Fülle von Lebensräumen wiederhergestellt und viele längst verschwundene Tierarten wiederangesiedelt. Der Mensch hat das Gebiet im Westen Hannovers seit jeher geprägt, sei es im Negativen, als in den 1950er-Jahren zahlreiche Feuchtgebiete entwässert wurden, sei es im Positiven, so wurden das Ost- und Westufer zum insgesamt 310 Quadratkilometer großen Naturpark erklärt. Inzwischen sind viele Flächen wieder voller Leben. Naturschützer renaturierten Feuchtwiesen und Moore, die in Norddeutschland zu den wichtigsten Lebensräumen für seltene Arten zählen. Die Tierfilmer Svenja Schieke und Ralph Schieke beobachteten zwei Jahre lang mit der Kamera das außergewöhnliche Tierleben am Steinhuder Meer. Das Steinhuder Meer ist eine wichtige Drehscheibe des Vogelzugs. Im Winter rasten hier bis zu 40.000 Vögel, darunter fast 20.000 Blässgänse aus Sibirien. Im Frühjahr machen Laubfrösche mit ihrer ohrenbetäubenden Balz auf sich aufmerksam. Sie leben oft in denselben Teichen wie Europäische Sumpfschildkröten, beides Arten, die hier ausgestorben waren. Über den Wiesen kreisen nach 100 Jahren wieder Fischadler. Naturschützer bauten künstliche Nisthilfen und setzten gezielt Karauschen als mögliche Beutefische aus. Mittlerweile brütet wieder ein Dutzend Adlerpaare am See. In den Moorgebieten legten Biologen Lebensräume für die gefährdete Kreuzotter an, die sich seitdem wieder vermehrt. Feldgrillen wurden gezielt angesiedelt, um die ausgestorbenen Insekten zurückzubringen. Mit Erfolg, die Grillen vermehren sich stark und locken Vogelarten wie den Wiedehopf an, der sich von Großinsekten ernährt.Start: 2026-08-05-201500
end: 2026-08-05-210000
Abenteuer Diagnose
Medizin als Detektivgeschichte - Spannung garantiert. „Abenteuer Diagnose“: vernichtender Schmerz Beim Wandern spürt die 50-Jährige plötzlich einen stechenden Schmerz, als würde ihr jemand mit einer Machete in den Bauch schlagen. Von nun an bekommt sie nach jedem Essen heftige Attacken mit Völlegefühl, Blähbauch und einem vernichtenden Druck im Oberbauch. Immer wieder geht sie zu ihrem Hausarzt. Doch etliche Untersuchungen sowie eine Ernährungsumstellung bleiben erfolglos. Mittlerweile kann sie nicht mehr arbeiten, liegt nur noch auf der Couch. Eine riskante OP scheint der letzte Ausweg zu sein, um herauszufinden, was ihr fehlt. „Abenteuer Diagnose“ erzählt in dieser Best-of-Ausgabe drei wahre Schicksale mit unvorhersehbaren Wendungen, Patientengeschichten, die das Leben geschrieben hat.Start: 2026-08-05-201500
end: 2026-08-05-210000