Make me beautiful
Ihr Ziel: der perfekte männliche Körper. Ihr Preis: Schmerzen, Kosten, die eigene Gesundheit. Männer tun viel für ihren starken Wunsch nach Schönheit. Sie unterwerfen ihr Leben einem Trainingsplan. Lassen sich für 100.000 Euro die Beine brechen. Verdicken ihren Penis. Spritzen sich illegale Substanzen oder werden Looksmaxxer auf Social Media. Groß, stark, perfekt - der harte Weg zu maximaler Männlichkeit. „Ich will einfach der Typ mit den dicksten Muskeln sein“, beschreibt Maik den Antrieb für seinen Lebenstraum: als Bodybuilder bei Mr. Olympia zu starten. Diesem Traum ordnet er alles unter: aufstehen um 5:30 Uhr, sieben festgelegte Mahlzeiten pro Tag, über 30 Supplements, zweieinhalb Stunden Krafttraining. Für den 16-jährigen Soufian ist gutes Aussehen der Schlüssel zu Erfolg und Beliebtheit: Als Looksmaxxer tauscht er sich auf Social Media mit anderen jungen Männern aus. Lässt sich von der Community oder einer App bewerten, wobei die Skala von „Subhuman“ bis „Chad“ geht. Jede Körperpartie, vom Winkel der Augen bis zum Abstand zwischen Ohr und Kieferknochen, hat dabei einen Idealwert, den es zu erreichen gilt. Nachhelfen können Looksmaxxer mit Aminosäuren, Wachstumshormonen, dem Malträtieren ihres Wangenknochens mit einem Hammer und natürlich zahlreichen als Softmaxxing und lange weiblich geltenden Schönheitsmaßnahmen wie Skincare, Botox und Co. Alex leidet unter seiner Körpergröße und verlängert für viel Geld und mit monatelangen Einschränkungen seiner Beweglichkeit schon zum zweiten Mal seine Beine. Auch vor dem Penis macht die Selbstoptimierung nicht Halt: Er soll länger und dicker werden. Die Nachfrage nach ästhetischer Intimchirurgie steigt stetig. Was ist das Idealbild eines attraktiven Mannes, woher kommt es, und warum sind junge Männer auf einmal bereit, für dieses Ideal bis zur Schmerzgrenze und darüber hinauszugehen? Von der Balance zwischen attraktivem Äußeren als Lifestyle und extremen Eingriffen in den eigenen Körper auf der Suche nach Perfektion erzählt der Film „Make me beautiful“.Start: 2026-08-06-005500
end: 2026-08-06-014000
besseresser challenge: USA vs. Mexiko
Sebastian Lege steht in Mexiko vor der Aufgabe, Tamarinden-Lollis nachzubauen. Ohne Rezept. Florian Reza soll derweil Pizza in New York ausliefern. Wer gewinnt die „besseresser challenge“? Sebastian Lege und Florian Reza stellen sich in der „besseresser challenge“ gegenseitig Aufgaben aus der Welt der Lebensmittel. Es geht um Mut, Geschicklichkeit und Leidensfähigkeit. Nur einer von beiden kann als Sieger aus dem Wettbewerb hervorgehen. Florian Reza schickt Sebastian Lege nach Mexico City. Dort muss Sebastian die Süßigkeit „Banderillas Micho Tamarinde“ so originalgetreu nachbauen, dass nicht einmal die Einheimischen den Unterschied schmecken. Die Süßigkeit wird aus dem Fruchtfleisch der Tamarinde hergestellt - das weiß der Produktentwickler allerdings nicht. Er muss die Zutaten nur am Geschmack erkennen und die Süßigkeit dann ohne Rezept nachkochen. Doch der Weg zum fertigen Produkt ist nicht so einfach. Denn Flo hat sich für diese Challenge ein besonderes Setting ausgesucht: ein Lucha Libre Gym. Dort treten mexikanische Ringkämpfer auf, die sogenannten Luchadores. Für wichtige Kochutensilien muss Sebastian im wahrsten Sinne des Wortes kämpfen. Denn ein paar Gerätschaften gibt es erst, wenn er sich jeweils für eine Trainingseinheit den Lucha-Libre-Kämpfern als Sparringspartner zur Verfügung stellt. Nur, wenn er die Kampfeinheiten zu deren Zufriedenheit absolviert, kann die Challenge weitergehen. Am Ende muss er die Mexikaner selbst davon überzeugen, dass er ihren süßen Snack so originalgetreu wie möglich nachgebaut hat. Wird er die Challenge meistern? Florian Reza wohnt in den USA - für Sebastian Lege eine perfekte Gelegenheit, ihn dort auf eine spannende Challenge zu schicken. Es geht nach New York City. Dort gibt es nicht nur eine von Sebastians Leibspeisen - New York Style Pizza -, sondern auch höllisches Verkehrschaos. Flos Challenge hat mit beidem zu tun. Sebastian schickt Flo zuerst in eine Pizzeria. In dieser lernt er, wie man eine richtige „New York Style Pizza“ macht. Dann folgt die richtige Challenge: Er muss die Pizzen, die er gemacht hat, auch ausliefern. Auf einem Fahrrad soll er mit einem Zeitlimit drei Pizzen zu hungrigen New Yorkern bringen. Die Locations dafür sind von Sebastian handverlesen - um Flo an seine Grenzen zu bringen. Denn als wäre das Verkehrschaos in Manhattan nicht schon Herausforderung genug, muss Flo seine Pizzen auch noch an verschiedene und etwas kuriose Orte in New York City bringen. Auf seiner Jagd durch die Stadt schwingt er sich also nicht nur auf ein Fahrrad. Er durchquert suchend die Grand Central Station, rudert auf dem See im Central Park und muss eine einwandfreie Karaoke-Performance ablegen. Und das alles, während die Zeit gegen ihn spielt. Wird er es schaffen, alle Pizzen auszuliefern?Start: 2026-08-06-014000
end: 2026-08-06-022500
auslandsjournal
Das „auslandsjournal“ - Reportagen, Hintergründe, außergewöhnliche Menschen und bunte Geschichten. Die ZDF-Korrespondenten erklären die Welt. Pointierte Analyse, persönliche Erzählweise, anspruchsvolle Geschichten und die Vielfalt der Beitragsformen prägen das „auslandsjournal“. In der Rubrik „außendienst“ testen Reporter, was das Leben in fremden Ländern mit sich bringen kann.Start: 2026-08-06-022500
end: 2026-08-06-025500
Aufrüstung im All: Droht ein Weltraum-Krieg?
Lange war es nur Science-Fiction: ein Krieg im Weltall. Mittlerweile ist es technisch möglich, und die Großmächte bereiten sich offensichtlich darauf vor. Was unternimmt die Bundeswehr? Anti-Satelliten-Tests, Cyberangriffe und die Militarisierung des Weltraums zeigen: Der nächste Krieg könnte weit über unseren Köpfen stattfinden. Und die Bedrohung ist real. Schon jetzt werden Navigationsdaten gestört. Wie real ist ein Krieg im All tatsächlich? Im Weltall hat ein neuer Machtkampf der Supermächte begonnen, der die moderne Kriegsführung verändern wird. Unser Alltag hängt bereits jetzt an Satelliten - für Navigation, Kommunikation, Militär, aber auch für das Bankwesen und den Katastrophenschutz. „Die Spur“-Dokumentation „Aufrüstung im All“ von Andreas Orth zeigt, wie GPS-Störungen an Satellitenverbindungen im Ostseeraum bereits jetzt nahezu täglich passieren und dadurch beispielsweise den Schiffsverkehr behindern. Im Erdorbit kommen sich die Satelliten der Großmächte immer wieder gefährlich nahe. Auch Satelliten der Bundeswehr müssen Ausweichmanöver fliegen. Großmächte testen Anti-Satelliten-Raketen - mit gefährlichem Weltraumschrott als Nebenwirkung. Cyberattacken auf Bodenstationen sind mittlerweile an der Tagesordnung. Start-ups in Europa entwickeln neue Trägerraketen und Kleinsatelliten, um unabhängiger von Elon Musks‘ Space X zu werden. Steuern wir auch hoch über den Wolken in einen neuen Rüstungswettlauf?Start: 2026-08-06-025500
end: 2026-08-06-032500