Tierärztin Dr. Mertens
Ein Besuch beim Gynäkologen bestätigt es: Susanne ist schwanger. Sie fährt in die Klinik, um Christoph die gute Nachricht zu überbringen. Dort trifft sie auch auf ihre Mutter Charlotte. Sie hat Krebs. Im Zoo geht ein Notruf von Susannes Vater ein: Er habe in der Dübener Heide eine ausgewachsene Löwin gesehen. Mit Narkosegewehren machen sich Susanne, Direktor Fährmann und Pfleger Conny auf den Weg. Lena Weingarten, die gerade zu Besuch ist, begleitet Fährmann. Die Polizei hat die Gegend weiträumig abgeriegelt, doch die Löwin ist nicht ausfindig zu machen. Susanne übernachtet mit Fährmann und Lena auf einem Hochstand. Sie bemerkt die Vertrautheit zwischen beiden. Am nächsten Morgen sehen sie tatsächlich die Löwin vom Hochstand aus. Sie schaffen es, das Tier zu betäuben und in den Zoo zu transportieren. Dort stellt Susanne am Kopf der Löwin einen Tumor fest, der so groß ist, dass sie nicht operieren kann. Für eine Bestrahlung ist ihre Tierklinik nicht ausgestattet, und so wird die Löwin kurzerhand in Christophs Klinik im Strahleninstitut behandelt. Bei der Anklage durch die Denkmalschutzbehörde bringt Lena Herrenbrück diplomatisch dazu, die Sache auf kleinem Dienstweg zu regeln. Doch gerade in dieser Situation wäre es fatal, wenn ihre Beziehung zu Fährmann auffliegen würde. Aber Fährmann will eine klare Ansage. Lena sagt, er sei der Mann, neben dem sie am liebsten aufwache, doch der Verstand müsse siegen. Dann reist sie wieder ab. Noch am selben Abend steht sie wieder vor seiner Tür. Charlotte Baumgarts Krebsdiagnose ist ein Schock für Georg, doch noch schlimmer ist für ihn, dass sich Charlotte nicht operieren lassen möchte. Charlotte will keine qualvolle Behandlung, sie möchte einfach die verbleibende Zeit mit Georg genießen. Doch Susanne und Christoph schaffen es, sie zu überreden.Start: 2026-08-04-020000
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Schau in meine Welt
Lilli und Mariella verbindet ein besonderes Band. Heute sind die Schwestern junge Frauen, die unterschiedliche Wege gehen und doch bleiben sie einander eng verbunden. Ihre Kindheit war alles andere als gewöhnlich: Als die beiden noch in der Grundschule waren, starb ihr Vater nach schwerer Krankheit. Von da an mussten sie ohne ihn groß werden. „Mittlerweile erleben auch Freunde und Bekannte ähnliche Schicksalsschläge“, erzählt die 22-jährige Mariella. „Früher hatte ich immer eine Sonderrolle. Ich war das Mädchen, dessen Papa schon gestorben ist.“ Bereits vor acht Jahren hat Schau in meine Welt die Schwestern begleitet. Damals zeigten Lilli und Mariella, wie sie mit dem Verlust umgingen - in der Schule, mit der Mutter, beim Spielen mit Freunden oder im Friedwald, wo die Urne ihres Vaters liegt. Man spürte ihre Trauer, aber auch die kindliche Gewissheit, dass ihr Papa im Himmel weiter über sie wacht. Jetzt, acht Jahre später, treffen wir die beiden erneut. Wie gehen Lilli und Mariella heute mit dem Fehlen ihres Vaters um? Lilli erzählt, dass sie sich erst als junge Erwachsene wirklich mit dem Verlust auseinandersetzen konnte. Mariella studiert Politik, denkt aber auch darüber nach, Bestatterin zu werden: „Das Thema Tod begleitet mich mein ganzes Leben.“ Der Film verwebt aktuelles Filmmaterial mit den Aufnahmen von damals und zeigt auf zwei Zeitebenen, wie Trauer sich mit den Jahren verändert und wie junge Menschen lernen, mit einem so großen Verlust weiterzuleben.Start: 2026-08-04-034000
end: 2026-08-04-040500
Giraffe, Erdmännchen & Co.
Stolz präsentiert Bonobo-Weibchen Kutu ihr Baby im Zoo Frankfurt. Ihr Äffchen ist vor vier Tagen im Borgori-Wald zur Welt gekommen. Seitdem kümmert sich Kutu liebevoll um ihren kleinen Schützling. Für Tierpflegerin Petra Blasch ist es auch kein Wunder, denn Kutu ist eine erfahrene Mutter, die sich von nichts aus der Ruhe bringen lässt. Eine große Überraschung hat Pflegerin Lea Pesch für die beiden Elefantenkühe Zimba und Aruba im Kronberger Opel-Zoo vorbereitet: ein Sack gefüllt mit allerlei Leckereien. Deshalb ist es auch kein Wunder, dass sich die beiden Elefanten gleich auf das Überraschungspaket stürzen. Allerdings haben Zimba und Aruba so ihre Probleme mit dem Öffnen.Start: 2026-08-04-040500
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Alltagsgeschichten - Leben in ...
„Die Römer vom Rhein“ zeigt Köln in seiner ersten Blütezeit um das Jahr 150 n. Chr. Clevere Technik und effiziente Verwaltung machten aus der Colonia der Römer einen Leuchtturm römischer Kultur im Norden des Imperiums. Damit die Stadt gedeihen konnte, arbeiteten die ersten Kölner hart am Ausbau und Erhalt der beeindruckenden Infrastruktur. Aus Soldaten wie Lucius, dem Germanen, wurden in dieser langen Friedensperiode Baumeister. Daneben baute sich Römerin Tullia im Schatten des Patriachats eine eigene Karriere auf und trug als Augenärztin zum Wohlergehen der Stadt bei. Tullia musste eine einflussreiche Patientin mit einer Starnadel vor dem Erblinden retten und Lucius sollte die Wasserleitungen der Stadt kurz vor Beginn der römischen Saturnalien-Feier reparieren. Das Köln bis heute so erfolgreich ist, verdanken wir auch ihrem Erbe - nicht zuletzt ihren beeindruckenden Straßen und kulinarischen Vorlieben. „Die Römer vom Rhein“ führt die Herausforderungen des Lebens im römischen Köln vor Augen und zeichnet die vielfältigen Nachwirkungen in unserem Leben heute nach.Start: 2026-08-04-045500
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