Land und Leute
Forschen zu Wassermangel in Landwirtschaft Lösungsstrategien für die Landwirtschaft in Dürrezeiten werden in der Höheren Bundeslehr- und Forschungsanstalt Raumberg-Gumpenstein in der Steiermark entwickelt, zeigt die „Land und Leute“-Reportage. Gerade in der Grünlandwirtschaft drohen durch Hitze- und Dürreperioden massive Einkommensverluste. Das „Land und Leute“-Team hat sich dazu das Forschungsprojekt „DryGrass“ angeschaut. Mithilfe von ausfahrbaren Regendächern und Infrarotstrahlern werden auf speziellen Kleinparzellen extreme Wetterszenarien der Zukunft simuliert. Die Forscher untersuchen nicht nur das Pflanzenwachstum, sondern erfassen auch die Futterqualität im Grünland, die Artenzusammensetzung sowie das Bodenleben. Ziel dieser Forschungsarbeit ist die Entwicklung konkreter Bewirtschaftungsstrategien, um Wiesen und Weiden langfristig widerstandsfähiger zu machen. Dazu setzt man auch auf die Anpassung der Saatgut-Mischungen mit Tiefwurzlern. Weitere Themen von „Land und Leute“ am 31. Oktober: Wahl zum „Land und Leute Favoriten 2026“ Bewahrer der Eisenbahnkultur, die Eisenbahnfreunde Lienz in Tirol, die 150 Jahre Eisenbahngeschichte lebendig halten und die Retter der Streckhöfe, die Menschen bei der Sanierung burgenländischer Streckhöfe unterstützen, treffen aufeinander. Sie stellen sich der Wahl zum Publikumsliebling unter dem Motto „Erhalten und Bewahren“. Junger Müller mit Courage Ein 23-Jähriger, der im Alleingang eine Mühle führt: Für die Serie „Land und junge Leute“ besuchen wir Stefan Pfneisl in der Buckligen Welt in Niederösterreich. Er hat die historische Mühle seines Onkels übernommen - auch ein Gewinn für die Landwirte in der Region. Gedenken im Beinhaus 1000 Schädel, viele davon bemalt und nach Familien geordnet: In Hallstatt wurden früher die Schädel der Verstorbenen aus den Gräbern entnommen und im Beinhaus bestattet - wegen Platznot am Friedhof. Zu Allerheiligen gedenken die Einheimischen hier der Verstorbenen.Start: 2026-11-04-094500
end: 2026-11-04-101000
Auf der Suche nach Heimat - Die Kinder der Vertriebenen
Deutsch war ihre Muttersprache - das war ihr Schicksal. Sudetendeutsche, Donauschwaben, Siebenbürger-Sachsen oder Karpatendeutsche lebten seit Jahrhunderten in Ost- und Südosteuropa. Nationalismus und Krieg machten sie schließlich zu Vertriebenen und Enteigneten. Millionen mussten ihre Heimat verlassen. Die meisten Vertriebenen aus diesen deutschen Volksgruppen fanden nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland und Österreich ein neues Zuhause. Im Film erzählen vier Vertriebene von Flucht, Hoffnung auf einen Neuanfang, vom Leben in Lagern, von Vorurteilen und der Sehnsucht nach einem Ort, an dem man dazugehört. Die Suche nach Heimat begleitet sie ein Leben lang und wird schließlich zur Suche nach sich selbst. Die Dokumentation „Auf der Suche nach Heimat - Die Kinder der Vertriebenen“ ist der letzte Teil der Trilogie von ORF Salzburg-Redakteurin Gabi Kerschbaumer. Ihre bisherigen Dokumentationen „Annehmkinder - Die Kinder, die zu viel waren“ und „Er war weg und ich war da - Die Kinder der amerikanischen Besatzungssoldaten“ wurden mehrfach ausgezeichnet.Start: 2026-11-04-101000
end: 2026-11-04-110000
Report
Start: 2026-11-04-110000
end: 2026-11-04-114500
Wetterschau
Start: 2026-11-04-114500
end: 2026-11-04-120000