Leopard, Seebär & Co.
Onager-Umzug mit Schwierigkeiten Ein Umzug ist schon schwierig genug, ein Umzug mit Esel umso mehr; aber an der Verladung von Onagerhengst Ramin beißen sich selbst Hagenbeck‘sche Umzugsprofis beinahe die Zähne aus. Trotz Dr. Flüggers Beruhigungsmittel will der Wildesel partout nicht in den Transporter, und die Tricks der Tierpfleger greifen nicht. Stur steht Ramin mit dem Hinterteil in die falsche Richtung und dreht sich einfach nicht um. Tête-à-tête mit Tuan Orang-Utan Tuan hat in den letzten Jahren einen kräftigen Wachstumsschub gemacht und sieht schon ganz wie ein echter Affenchef aus. Nur mit dem Testosteron haperte es noch ein wenig: Der erhoffte Nachwuchs blieb bisher aus. Aber nun entdeckt Tuan so langsam die weiblichen Reize seiner Mitbewohnerinnen, vor allem Sly hat es ihm angetan. An seinen Umgangsformen sollte der „Gehege-King Kong“ aber noch ein bisschen arbeiten. Ein Mobile für Bärenkinder Man könnte meinen, die Mutterschaft habe Mascha ein wenig ruhiger gemacht. Doch seit die Kamtschatkabärin nur noch im Dreierpack auftaucht, muss Tierpfleger Uwe Fischer seine Zeit eigentlich ganz im Bärengehege verbringen, damit nicht alle Bären gleichzeitig auf dumme Gedanken kommen. Diesmal bespaßt Uwe Mutter und Kinder mit Holzscheiben, die er mit einem Seil auf der Anlage befestigt: Für die einen eine urige Bärenschaukel, für die anderen ein hübsches Mobile. Franks kleine Insektenkunde Unterm Dach des Tropen-Aquariums versammeln sich Charaktere jedweder Couleur und Größe. Frank Wolf ist für die Verpflegung der kleinsten von ihnen zuständig: die Insekten. Weil auch diese je nach Fasson leben und fressen, gibt Frank eine Einführung in die Insektenkunde. Dass die Gottesanbeterin ihre Männer zum Fressen gern hat, ist allgemein bekannt, aber wer weiß schon, dass die Geistermantis gern Verstecken spielt oder die Tausendfüßler beim Füße zählen schummeln? Die „Köpis“ halten Einzug ins neue Eismeer Dave Nelde, Hagenbecks Pinguinbeauftragter, ist mächtig aufgeregt. Endlich kommt Leben ins Eismeerrevier. Vier Königspinguine aus der Schweiz sollen schon bald Mitglieder von Europas größter Pinguinkolonie sein. Schade nur, dass die „Neuen“ allesamt Männer sind.Start: 2026-11-02-161000
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Tagesschau
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Markt
Start: 2026-11-02-191500
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Traumhäuser im Norden
Autarkes Leben auf der Insel Klingt idyllisch, auf einer Insel zu wohnen. Wenn dort aber eine alte Wassermühle steht, in der noch nie jemand gewohnt hat, wird es herausfordernd. Das haben die Bauherren Anke Matthes und Kai Boenke erlebt. Das Paar will sich einen lang gehegten Wunsch erfüllen. „Mein Traum war schon immer, dass ich gerne eine Wasserkraft besitzen würde. Eine Energiequelle, um autarkes Leben zu verwirklichen“, schwärmt Kai. Die Bauherren kaufen 2023 die Medinger Mühle in der Nähe von Bad Bevensen in Niedersachsen. Ein historisches Industriegebäude, mehr als 120 Jahre alt. Das Ensemble besteht aus dem Mühlengebäude und den Nebengebäuden. Das Grundstück ist 30.000 Quadratmeter groß. Die Wassermühle steht auf einer Insel, die umschlungen ist vom Fluss Ilmenau und dessen Nebenarm. Das Herzstück der Mühle war früher das Wasserrad, heute ist es die 70 Jahre alte Turbine. „Wir produzieren rund 500.000 Kilowattstunden Strom im Jahr. Das reicht für bis zu 200 Haushalte in der Umgebung“, so der stolze Bauherr. Strenge Auflagen Doch der Umbau der Wassermühle mit dem fast 20 Meter hohen Mühlenturm, gestaltet sich schwierig. Denn die Brandschutzauflagen sind streng. Fluchtfenster, Rettungsleiter an der Außenwand, Brandschutztüren im Flur des Mühlenturms und feuerhemmende Dämmung. Weil sie das Dach völlig erneuern müssen, gibt es neue Auflagen - jetzt wegen der Statik. Sie sollen sogenannte Windverbände unter dem Dach installieren, Querstreben aus Stahl. Die neuen Planungen werfen die Bauherren Monate zurück. Anke: „Wir brauchen eine Abnahme der Prüfstatik, bevor hier einziehen dürfen. Die Prüfstatik und unsere Statiker müssen sich halt einigen. Ohne Abnahme keinen Einzug.“ Wohnen mit der Mühlentechnik Anke und Kai wollen so viel wie möglich alte Technik von der Wassermühle erhalten. Transmissionen wie die Antriebswellen und Riemenräder oder die Strahlträger. Doch die Brandschutzauflagen fordern, dass viele der alten Strahlträger mit einer speziellen Dämmung eingepackt werden und die Decke abgehängt werden muss. „Ich finde es superschade, wir hatten uns vorgenommen, möglichst viel zu erhalten. Jetzt sieht es so aus wie ein Neubau, glatte Decke, die alten Balken sieht man nicht mehr“, ärgert sich Kai. Doch die Bauherren können trotzdem einiges der alten Mühlentechnik retten. Wohnen auf 200 Quadratmetern Nach einem halben Jahr Verzögerung wegen Auflagen des Brandschutzes und der Statik können Anke und Kai endlich in ihre alte Wassermühle einziehen. Kai ist begeistert: „Es ist herrlich, im Schlafzimmer aufzuwachen. Man guckt direkt auf die Ilmenau und ins Grüne. Es ist ein sehr erhebendes Gefühl.“ Im Mühlenturm befindet sich das Schlafzimmer, darunter das Büro und darunter das Gästezimmer. Im Dachgeschoss haben sich Anke und Kai ihr Wohn- und Esszimmer eingerichtet mit einer offenen Küche und einem großen Balkon in luftiger Höhe. Anke schwärmt von ihrem Traumhaus: „Auf jeden Fall sind wir begeistert von der Großzügigkeit. Und wenn wir uns jetzt umschauen und das so erleben dieses Raumgefühl, dann können wir sagen: alles richtig gemacht. Alles schön.“.Start: 2026-11-02-200000
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