NZZ Format
Ein Risotto mit Seeigel am Golf von Neapel, leichte Meeresküche in Ligurien, geschmortes Kaninchen im Piemont und frische Pasta in der Emilia Romagna. Das Grossartige an der italienischen Küche sind die regionale Vielfalt, das reiche kulinarische Erbe und die passionierten Köche, die die traditionellen Rezepte immer wieder mit neuen Ideen auffrischen. In Italien kann man in den entlegensten Winkeln ausgezeichnet essen, aber die italienische Küche ausserhalb des Landes hat oft noch das Image von Pizza und Spaghetti Pomodoro. Ganz anders Alberico Penati in Paris: Sein italienisches Restaurant verbindet die traditionelle Küche von Sizilien bis Venedig mit innovativen Kreationen. Eine Erfolgsstory in der Hochburg der französischen Küche.Start: 2026-08-07-235500
end: 2026-08-08-003000
Veggies United - Die Foodkorrespondenten
Von Elisa aus Finnland gibt es diesmal Laskiaispullat, ein traditionelles skandinavisches Hefegebäck, das besonders zum Faschingsdienstag beliebt ist. Die kleinen Hefebrötchen werden im Ofen gebacken, sind wunderbar weich und luftig und werden anschließend mit einer cremigen Sahne-Frischkäse-Füllung und Marmelade verfeinert. Um Rote-Beete-Sauce kennenzulernen, reisen wir nach München und beobachten Mangal bei der Zubereitung eines Gerichtes, das eine Geschmacksexplosion verspricht und ein farblicher Hingucker ist, so dass Mangal sich ein „Das Auge isst mit“ nicht verkneifen kann. Auf jeden Fall hofft sie inständig, dass ihre leckere pinke Sauce nachgekocht wird. Also ran an den Kochlöffel und loslegen! Auch an der Côte d‘Azur wird auf Nacheiferer gehofft. Diesmal von Nassim, der zwei klassisch französische Gerichte miteinander kombiniert: Ratatouille begegnet Quiche.Start: 2026-08-08-000000
end: 2026-08-08-003000
Genuss Weltweit
Die alten Herrschaften auf der französischen Karibikinsel Guadeloupe scherzen, dass sie heute nicht mehr wissen, was zuerst da war: Die Insel oder der Rum. Kein Wunder: Rum bildet bis heute die Grundlage für das gesamte Inselleben und ist tief in der Lebensphilosophie seiner Einwohner verwurzelt. Weltweit gilt Kennern der Rum aus Guadeloupe als der beste seiner Art, hat er doch nichts mit dem klassischen Rum zu tun, der ein reines Restprodukt der Zuckerproduktion war. Guadeloupes „Rhum Agricole“ ist destilliert aus reinem, frisch gepresstem Saft aus Zuckerrohr, wie es einst von den Sklaven auf den Feldern geerntet wurde. Die Destillerie der Familie Longueteau ist die älteste auf Guadeloupe, die noch in Betrieb ist. Hier hat sich nichts geändert, die Fabrik funktioniert wie vor 100 Jahren: keine Elektrizität, kein Benzin, kein Öl. Der Kolben, der die Presse antreibt, funktioniert mit Dampf, der aus den Resten des zerquetschten Zuckerrohrs hergestellt wird. Leider versagt das alte Getriebe immer häufiger seinen Dienst. So auch ausgerechnet jetzt im März, wo die Zuckerrohrernte in vollen Gange ist und das Räderwerk auf Hochtouren laufen müsste! Firmenchef François Longueteau arbeitet deshalb seit Tagen mit seinem Techniker, um das Problem zu beheben. Für das Unternehmen steht viel auf dem Spiel: Jeder Tag bedeutet Verlust, und die Rumvorräte in den Fässern sind bald aufgebraucht. Zudem gibt es kaum alternative Verdienstmöglichkeiten auf Guadeloupe, die Insel lebt heute fast vollständig von der Verarbeitung des Zuckerrohrs. Es ist ihr wahrer Reichtum, mehr noch als Bananen oder zu früheren Zeiten Kaffee oder Kakao. Das Rohr wurde von Kolumbus eingeführt, der die Insel 1493 entdeckte und sie den Einheimischen nach und nach abspenstig machte. Seitdem hat sich das Zuckerrohr mit den französischen Kolonialherren und deren Wissen über die Brennereikunst zum wichtigsten Wirtschaftsgut weiterentwickelt. Heute würden Christoph Kolumbus und seine Männer am Fuße des Vulkans „La Souffrière“ leichter Rum als Wasser finden. Doch die Zeit der Ernte ist begrenzt, nur wenige Monate haben François Longueteau und seine Mitarbeiter Zeit, die Pflanzen einzubringen und zu verarbeiten. Schaffen sie es nicht, die alte Maschine wieder flott zu machen, wäre das ein herber Verlust für das Unternehmen und ein Rückschlag für Guadeloupes diesjährige Rum-Ausbeute.Start: 2026-08-08-003000
end: 2026-08-08-012500
Zora kocht‘s einfach
Alles beginnt im Garten von NDR Fernsehgärtner Ole Beeker. Hier wachsen Gemüse, Kräuter und Obst. Zora Klipp kocht in ihrer Gartenküche auf dem Gelände der Gartenschule in Uelzen aus dem, was dort gerade wächst. Daher sind die Zutaten regional, saisonal und immer frisch. Zora bereitet aus altbekannten Kräutern und Gemüsesorten spannende, neue Gerichte und kreative Kombinationen zu. Zunächst holen Zora und Ole die Zutaten für die Gerichte mit dem kleinen, aber feinen extra Schliff aus dem Gemüsegarten. Dabei gibt es immer nützliche Tipps, was beim Gärtnern zu Hause zu beachten ist, sei es in den Töpfen auf dem Balkon oder im eigenen Nutzgarten. Diesmal benötigt Zora Zutaten, die etwas exotischer sind. Doch auch diese wachsen in den hiesigen Breitengraden ohne Probleme: Shiso, ein vielseitig anwendbares japanisches Kraut, und Chilis.Start: 2026-08-08-003000
end: 2026-08-08-010500