Der Barcelona-Krimi
In immer kürzeren Abständen verschwinden in Barcelona Jungen aus sozial schwachen Milieus. Weggelaufen? Diese Theorie wird obsolet, als die Leiche des 13-jährigen Naldo gefunden wird. Grausam ermordet. Als der 13-jährige Matteo verschwindet, ist die Mordkommission um Fina Valent und Xavi Bonet hoch alarmiert. Ein neues Mordopfer? Oder lebt Matteo noch? Xavi ist überzeugt, dass sie es mit einem Serientäter zu tun haben, und er hat einen Verdacht: den angesehenen Apotheker Victor Toura , der Naldos Leiche gefunden hat. Es liegt nichts gegen Toura vor, er ist niemals mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Doch Xavi ist sich sicher, dass Toura der Täter ist, und er weiß, dass er nicht viel Zeit hat, den Jungen zu retten. Seine einzige Chance ist, Toura zu einem Geständnis zu bewegen. Ein Psychoduell auf Leben und Tod beginnt.Start: 2026-08-04-233000
end: 2026-08-05-010000
Umschau
Start: 2026-08-05-003000
end: 2026-08-05-011500
Großstadtrevier
Diebstähle gehören zum Tagesgeschäft im „Großstadtrevier“, aber eine Leiche, die urplötzlich vom Tisch des Bestatters verschwindet, haben Harry Möller und Nils Sanchez noch nie ausfindig machen müssen. Nils behagt der Einsatz gar nicht: In seinem Kopf verfestigt sich die Theorie, der tote Heinz Gebers sei auf seinen eigenen Beinen dem Sarg entronnen. Zu seiner Beruhigung verdichten sich bald die Hinweise, dass der verstorbene Seemann offenbar ziemlich stilecht in einem Transporter von Fische Frings seine vorletzte Reise angetreten hat. Verschwundene Leichen bleiben eine Seltenheit, Einbrüche während Beerdigungen nehmen allerdings wieder zu. Lukas Petersen und Daniel Schirmer mutmaßen, dass die Täter die entsprechenden Daten aus den Todesanzeigen entnehmen. Doch diese These bewahrheitet sich nicht. Es sind die Trauergäste mit teuren Autos, die über eine Halterabfrage Opfer der Einbrüche werden. Nur: An diese Daten kommen nur Menschen mit einem Zugang zum System wie die Beamten des PK 14. Lukas und Daniel schwant Böses: Gibt es unter ihnen etwa einen Maulwurf?Start: 2026-08-05-010000
end: 2026-08-05-015000
Vom Zentralstadion zur RB-Arena
Als „Stadion der Hunderttausend“ ließ der in Leipzig geborene DDR-Staats- und Parteichef Walter Ulbricht das Zentralstadion 1955/56 errichten: seinerzeit die größte deutsche Sportarena. Die wurde aus den Bomben-Trümmern Leipzigs gebaut. Mit Loren auf schmalen Gleisen karrte man das Erbe des Krieges auf den sumpfigen Baugrund. 23 Meter hoch geriet der Zuschauerwall und war mit seinen steilen Treppen der Schrecken für alle Sportlerinnen und Sportler, die hier beinhartes Ausdauertraining absolvieren mussten. Zugleich machte die imposante Schüssel - flankiert von der Deutschen Hochschule für Körperkultur und dem Schwimmstadion - Leipzig zur Sporthauptstadt der DDR. Obwohl Radsport-Idol und Amateur-Doppelweltmeister Täve Schur kurz vor der Einfahrt in den Stadiontunnel so schwer stürzte, dass sein Rad gewechselt werden musste, überwiegen bei dem heute 93-Jährigen die positiven Erinnerungen an das Zentralstadion Leipzig. „Das war eine Explosion, wenn man da reinfuhr, hunderttausend Verrückte, das brodelte!“ Legendär war auch die Stimmung bei den Europapokalspielen des 1. FC Lok Leipzig in den 80er Jahren. „Da bin auch ich auf die Sitzbank gesprungen, so aufgeregt waren wir“, erinnert sich die ehemalige Direktorin des Sportmuseums Leipzig, Dr. Gerlinde Rohr. Ob Fritz Walter, Diego Maradona oder Alain Giresse - die Großen des Weltfußballs gastierten auf dem Grün des Leipziger Zentralstadions. Und der Sportjournalist Uwe Karte präsentiert eine DDR-Illustrierte mit seinem Geburtsdatum als Ausgabetag. Auf deren Titel prangt der portugiesische Wunderspieler Eusébio - auch er kickte im Zentralstadion. Das Ende des „Stadions der Hunderttausend“ war ein Neuanfang. 2006 sollte auch in Leipzig die Fußball-WM steigen. „Dafür wurde ein modernes Stadion benötigt“, erklärt der Investor Michael Kölmel. Weil der gigantische Zuschauerwall des Zentralstadions nicht abgerissen werden konnte - die Kosten dafür waren nicht darstellbar - wurde die künftige Arena in den Wall hineingebaut und ist über Brücken erreichbar. „Eine wunderbare Lösung“, findet RB-Klub-Repräsentant und einstiger Weltklasse-Torhüter Perry Bräutigam. Für nunmehr 47.000 Zuschauer ist die Leipziger RB-Arena FIFA-tauglich ausgebaut. Und sie steht noch immer an jener Stelle, wo einst die Leichtathletinnen Karin Balzer und Petra Felke Weltrekorde aufgestellt haben. Große Sportgeschichte, große Namen, der Blick zurück und in die Gegenwart - all das erzählt die Folge aus der Reihe „Der Osten - Entdecke wo du lebst“.Start: 2026-08-05-011500
end: 2026-08-05-020000