Leopard, Seebär & Co.
Alpakas beim Zahnarzt Zu lange Zähne sind nicht gesund, und hübsch ist der Überbiss auch nicht gerade. Die Alpakas müssen zum Zahnarzt. Da sie dies ebenso gern mögen wie Menschen, muss hier erst mal betäubt werden. Erst als die Patienten weggedämmert sind, kommt Dr. Flüggers kostbarer Minischleifer mit Diamanttrennscheibe zum Einsatz. Urinprobe im Elefantenhaus Die trächtige Elefanten-Dame Thura soll eine Urinprobe abgeben. Aber auf Kommando? Das geht, erklärt Reviertierpfleger Thorsten Köhrmann, und zwar mit der richtigen Anweisung. Azubi Moritz Möhring muss das Motivieren erst noch üben. Auf sein „Püschi Püüüschi“ passiert bei Thura rein gar nichts. Nun muss Meister Köhrmann ran. Besuch bei den Leopardenbabys Leoparden-Mutter Basja erholt sich draußen im Gehege, da nutzen Dr. Flügger, Volker Friedrich und Ina Gooßen die Gelegenheit und begutachten zum ersten Mal die Leopardenbabys. Der Tierarzt will prüfen, welches Geschlecht die drei Kleinen haben. Zwei Jungs, ein Mädchen. Und dann gibt es noch einen Schnappschuss für das Familienalbum. Zickennachwuchs im Streichelzoo Ein Zicklein kommt selten allein, da kann Mario Hamp ein Lied von singen. Schlag auf Schlag kriegen die Ziegen im Haustiergehege Nachwuchs; so schnell fallen dem Tierpfleger gar keine neuen Namen ein. Der letzte kleine Neuzugang ist bereits von seiner Mutter abgeschleckt und steht auch schon auf wackeligen Beinen. Allerdings hängt die Nabelschnur noch dran, deshalb muss Dr. Flügger helfen. Umzug der Polarfüchse Die Polarfüchse können endlich in ihr altes Gehege zurück. Dort waren wegen Umbauarbeiten zwischenzeitlich die Löwen einquartiert. Tobias Taraba und Dr. Flügger transportieren Sally und Pepper nach Hause. Doch da riecht es noch so komisch. Nach einer Weile merken die Füchse aber, dass die Luft rein ist und genießen ihre erste Mahlzeit in trauter Umgebung. Zu Hause schmeckt es doch am besten.Start: 2026-08-06-171000
end: 2026-08-06-200000
Tagesschau
Start: 2026-08-06-200000
end: 2026-08-06-201500
Expeditionen ins Tierreich
Das Steinhuder Meer, Norddeutschlands größter Flachsee, ist mit seinen angrenzenden Mooren, Erlenbrüchen und Feuchtwiesen Naturparadies und Naherholungsgebiet in einem. Segelrevier, Strandbad, aber auch Lebensraum für seltene Tiere. Der 30 Quadratkilometer große See im Westen Hannovers ist ein Paradebeispiel für Naturschutz, das in Deutschland seinesgleichen sucht. Biologen haben am größten See Niedersachsens in den vergangenen 25 Jahren eine Fülle von Lebensräumen wiederhergestellt und viele längst verschwundene Tierarten wiederangesiedelt. Der Mensch hat das Gebiet im Westen Hannovers seit jeher geprägt, sei es im Negativen, als in den 1950er-Jahren zahlreiche Feuchtgebiete entwässert wurden, sei es im Positiven, so wurden das Ost- und Westufer zum insgesamt 310 Quadratkilometer großen Naturpark erklärt. Inzwischen sind viele Flächen wieder voller Leben. Naturschützer renaturierten Feuchtwiesen und Moore, die in Norddeutschland zu den wichtigsten Lebensräumen für seltene Arten zählen. Die Tierfilmer Svenja Schieke und Ralph Schieke beobachteten zwei Jahre lang mit der Kamera das außergewöhnliche Tierleben am Steinhuder Meer. Das Steinhuder Meer ist eine wichtige Drehscheibe des Vogelzugs. Im Winter rasten hier bis zu 40.000 Vögel, darunter fast 20.000 Blässgänse aus Sibirien. Im Frühjahr machen Laubfrösche mit ihrer ohrenbetäubenden Balz auf sich aufmerksam. Sie leben oft in denselben Teichen wie Europäische Sumpfschildkröten, beides Arten, die hier ausgestorben waren. Über den Wiesen kreisen nach 100 Jahren wieder Fischadler. Naturschützer bauten künstliche Nisthilfen und setzten gezielt Karauschen als mögliche Beutefische aus. Mittlerweile brütet wieder ein Dutzend Adlerpaare am See. In den Moorgebieten legten Biologen Lebensräume für die gefährdete Kreuzotter an, die sich seitdem wieder vermehrt. Feldgrillen wurden gezielt angesiedelt, um die ausgestorbenen Insekten zurückzubringen. Mit Erfolg, die Grillen vermehren sich stark und locken Vogelarten wie den Wiedehopf an, der sich von Großinsekten ernährt.Start: 2026-08-06-201500
end: 2026-08-06-210000
Meyer-Burckhardts Zeitreisen
Hubertus Meyer-Burckhardt ist mit 100 Jahre alten Reiseführern auf Spurensuche im Norden und findet dieses Mal vor allem auf alten Fotos, Postkarten und Filmen spannende Geschichten im Norden. Sexy Fotowettbewerbe in Niendorf In Niendorf trifft er den Urenkel des Fotografen Otto von Thun, der mit gewitzten Inszenierungen für ungewöhnliche Fotos in den 1920er-Jahren sorgte. Für einen Fotowettbewerb durfte dann auch gerne mal etwas mehr Haut gezeigt werden. Ein Chor, der aus der Kälte kam Warm anziehen musste man sich hingegen 1928/29 in Kiel: Im Eiswinter froren Nord-Ostsee-Kanal und Ostsee zu, Schiffe saßen fest, die Lotsen auch - ohne Arbeit, aber mit einer Idee: Sie gründeten den Lotsengesangverein Knurrhahn. Bis heute schmettern die Mitglieder Shantys und Sea Songs - Hubertus Meyer-Burckhardt besucht sie und singt mit. Alte Zöpfe müssen ab Ein alter Werbefilm von 1920 führt weiter nach Celle: Ein Friseur schneidet einer Dame die beeindruckend langen Haare ab und frisiert ihr eine Wasserwelle. Ganz nach dem Motto der Jahre nach dem Kaiserreich: „Die alten Zöpfe müssen ab!“ Doch wer hat diesen Film in Auftrag gegeben? Hubertus geht auf Spurensuche. Tödliche Tricks in Güstrow Eine Werbepostkarte für einen Wanderzirkus bringt Hubertus Meyer-Burckhardt schließlich nach Güstrow. Hier hat die Artistenfamilie Malmström 1917 ihr Quartier aufgeschlagen. Und Torsten Malmström, der letzte Artist der Familie, berichtet von aufregenden und manchmal leider lebensgefährlichen Geschichten aus seiner 300-jährigen Familientradition. Stationen dieser Zeitreise: Niendorf - Travemünde - Kiel - Hamburg - Sittensen - Scheeßel - Celle - Nienburg - Güstrow.Start: 2026-08-06-210000
end: 2026-08-06-214500