Natur macht Geschichte
Die Faszination für die Gestirne beeinflusst das Handeln der Menschen seit jeher. Die Sonne hat eine große Wirkmacht auf die Natur. Selbst ferne Sterne führten in der Geschichte zu Innovationen. Die Polynesier schafften es mit Sternennavigation ein riesiges Gebiet im Pazifik zu befahren und zu besiedeln. Physiker wurden auf die Gefahr durch einschlagende Himmelskörper aufmerksam und arbeiten heute an Abwehrmechanismen, um Asteroiden von einem Kollisionskurs abzulenken.Start: 2026-08-04-011500
end: 2026-08-04-020000
Natur macht Geschichte
Das große Potenzial des Feuers nutzen Menschen seit Tausenden von Jahren nicht nur zum Kochen, sondern auch zur Umgestaltung ganzer Landschaften. Doch als die Menschen Feuer in Kriegen und zur Verbrennung fossiler Energieträger einsetzen, bahnen sich Katastrophen an. Aufwendige archäologische Ausgrabungen in Südfrankreich offenbaren, wie schon die Neandertaler das Feuer im natürlichen Ökosystem einfangen und nutzen.Start: 2026-08-04-020000
end: 2026-08-04-024500
Natur macht Geschichte
An den Küsten Europas finden Anthropologen faszinierende Antworten auf die Frage, wie die Neandertaler die Eiszeit überstanden haben könnten. Wasser macht Leben auf der Erde möglich und verhilft Hochkulturen zum Aufstieg. Doch seine Fluten sind auch eine Bedrohung. Für die ersten Hochkulturen sind Wasserquellen wie Flüsse frühe Kristallisationspunkte. Wie werden zukünftige Generationen mit dem ewigen Fluch und Segen des Wassers umgehen?Start: 2026-08-04-024500
end: 2026-08-04-033000
Natur macht Geschichte
Die Erde unter unseren Füßen ist voller Energie und Leben. Früh nutzt der Mensch fruchtbare Böden und gräbt nach Ressourcen. Doch Vulkane und Erdbeben bedrohen die Städte. Denn tief unter der Erde bewegen gigantische Kräfte die Kontinente, pressen Kohlenstoff zu fossilen Brennstoffen und lassen Metalle entstehen. Unsere Geschichte ist geprägt von der Nutzung dieser Ressourcen. Die Zukunft wird zeigen, wie nachhaltig wir das tun. Die dynamische Entstehung und Bewegung der Kontinente zeichnet nicht nur die geografischen, sondern auch kulturellen und biologischen Landkarten unseres Planeten. Vulkane, mit ihrer gewaltigen und oft zerstörerischen Kraft, haben Zivilisationen geformt und auch wieder zerstört. Parallel erschüttern Erdbeben nicht nur unsere Städte, sondern auch unser Weltbild. Fruchtbare Böden entstehen durch die Mischung aus geologischer Aktivität und biologischen Prozessen, nähren die Gesellschaften und ermöglichen Landwirtschaft und Wohlstand. In Versuchsfeldern enträtseln Forscher das komplexe System des Bodens. Die Zukunft der Kornkammern könnte durch den Klimawandel bedroht werden. Noch tiefer im Boden graben Menschen nach neuen Ressourcen. In der bronzezeitlichen Kupfermine Mitterberg wird der Einfallsreichtum sichtbar, der nötig ist, um erstmals Kupfer abzubauen. Dieses und andere Metalle verändern in der Geschichte immer wieder die Werkzeuge, Kriegswaffen und den Handel der Menschen. Mit der steigenden Nutzung von Kohle und anderen fossilen Brennstoffen greifen sie erstmals gravierend in ein globales System wie den Kohlenstoffzyklus ein. Umfangreiche Bohrungen in einem See in der Eifel ergeben ein düsteres Bild: Kohlenstoffdioxid wird aus der Luft lange immer wieder ins Erdinnere recycelt. Der industrielle Ausstoß des Treibhausgases überlastet jedoch diesen Erdkreislauf. Eine Erwärmung des Erdklimas ist die Folge. Hoffnung ruht deshalb auf der Energie der Erde selbst.Start: 2026-08-04-033000
end: 2026-08-04-041500